Lob

Lob-Das Verhalten des Kindes loben anstatt belohnen

Was bedeutet Lob? Wie wirkt Lob? Wann schadet Lob?

Bedeutung und Wirkung von Lob:

Ein qualitatives Lob muss echt und glaubwürdig gemeint sein. Dadurch wird das Selbstvertrauen des Kindes gestärkt. Dann wird Lob auch anerkannt. Zudem wird das Lob dosiert und nicht zu viel und nicht zu wenig geäussert. Die entsprechende Dosierung führt dazu, dass das Lob der Erziehungsberechtigten an Qualität gewinnt. Wird dieses schliesslich geäussert, hat das Lob dann auch einen entsprechenden Wert. Dieser entsprechende Wert führt dann beim Kind zu Würde, Selbstvertrauen und Selbstachtung.

Lob ist eine positive Bewertung einer Leistung und zugleich ein Verstärkungsmittel. Von Erziehungsberechtigten wird dieses sachlich und gerecht geäussert. Für Kinder ist das Lob ein Orientierungsmittel. Für Erziehungsberechtigte ist das Lob ein Verstärkungsmittel, welches ein positives Verhalten stärkt. Erwachsene unterstützen das Kind darin, indem sie ihm aufzeigen, warum es sich lohnt etwas zu tun. Dann werden materielle Belohnungen überflüssig.

 

Ein Lob-Beispiel:

Während meiner täglichen Arbeit mit Kindern, lobe ich immer wieder auch Kinder, die eine schwache Leistung zeigen. Denn schliesslich haben diese ebenfalls das Recht, Selbstvertrauen aufzubauen. Ein Kind ist zum Beispiel sehr lange mit einer Aufgabe beschäftigt und bleibt dran. Angenommen, die Aufgabe, also die Leistung, ist nicht gelöst und fällt somit weniger gut aus, dann lobe ich das Verhalten des Kindes. Somit kann Tadel vermieden werden. Ich sage: „Toll, wie viel Geduld und Ausdauer du bei dieser Aufgabe hattest.“ Dies muss ich natürlich wirklich so meinen. Falls das Kind ein anderes Mal kommt und ich es bis dahin nicht gelobt habe, äussert es sich wie folgt: „Schau mal, ich habe viel Ausdauer.“ Damit ich qualitativ loben kann, darf ich dem Kind dies nicht ständig sagen, da das Lob sonst nichts mehr wert ist. In solchen Fällen reagiere ich wie folgt: „Ich denke, du kannst das sicher noch besser“. Natürlich nur, wenn das Kind dies auch wirklich kann.

Ich handle hier nach der unterstützenden Erziehungsmassnahme: „Das Verhalten des Kindes loben anstatt belohnen.“ Mehr dazu ist im Ebook: Was Eltern WIRKLICH wissen müssen zu finden. “

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